Silbernes Hufeisen
Das Silberne Hufeisen ist eine Auszeichnung, die Menschen oder auch Einrichtungen ehrt, deren Engagement oft im Verborgenen liegt, den Trabrennsport aber nachhaltig mitprägen.
Geehrt werden nicht vornehmlich sportliche Erfolge, sondern vor allem Leidenschaft und Beständigkeit: Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihrem Wissen und ihrem Einsatz den Trabrennsport fördern, bewahren und weiterentwickeln. Das Silberne Hufeisen steht damit für eine Anerkennung, die weit über den Moment hinausreicht – es ist ein Zeichen des Respekts für Lebensleistungen, die den Sport tragen und seine Geschichte lebendig halten.
- Die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Trabrennsports ist eine der höchsten Ehrungen im deutschen Trabrennsport.
- Das Silberne Hufeisen macht sichtbar, was sonst oft im Hintergrund geschieht: die Arbeit jener, die mit Herzblut, Kompetenz und unermüdlicher Hingabe dafür sorgen, dass der Trabrennsport seine Tradition bewahrt und seine Zukunft gestalten kann.
Kornelius Heitmann
Kornelius Heitmann stammt aus Westfalen und ist der Sohn des erfolgreichen Traberzüchters Ernst Heitmann aus Kemper bei Münster, der in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts einige prächtige Reitpferde besaß. Sonntagmorgens, auf dem Weg zur Kirche, wurden die Pferde vor den Wagen gespannt.
Günther Lühring
Inspiriert von den Erfolgen seines Nachbarn Heinz-Friedrich Müller wurde Günther Lühring Ende der 60er Jahre erstmals auf den Trabrennsport aufmerksam. Seine erste Reise nach Hamburg und Größen wie Hans Frömming oder Walter Heitmann zu begegnen, war für den jungen Ostfriesen überwältigend und vollkommen Neues. Das Interesse war geweckt und sein Engagement begann zu wachsen.
Hans Nierling
Da auf dem elterlichen Gut im Sudetenland Remonten gezüchtet wurden, war Hans Nierling oder „Hanne“, wie er gerufen wird, schon früh klar, dass er sein Leben mit Pferden teilen würde. Nach Kriegsende verschlug es den jungen Berufsfahrer und Pferdepfleger zu namhaften Rennställen, wie das von B.J. Allemande oder an den Stall Münsterland in Gelsenkirchen. Dort war er mitverantwortlich für die großen Erfolge dieses Rennstalls.
Familie Abel
Familie Abel aus Heinkenborstel.
Es ist heute nicht mehr genau bekannt, wann die ersten Traberstuten nach Heinkenborstel zu Karl Abel, geb. 1899, kamen, sehr wahrscheinlich zwischen 1934 und 1938. Nachweisbar waren es 1942 die Mutterstuten“ Freundliche „und „Cyranka“ die von Otto Losse aus Reher den Weg nach Heinkenborstel fanden.
Hannes Gutschow
Hannes Gutschow, ein Rennpferdezüchter par excellence
Das Gestüt Kerbella seit 65 Jahren ein Paradies für Tier und Mensch
Er ist sicherlich kein bequemer und pflegeleichter Mensch, Hannes Gutschow aus Hamburg-Rissen. Mit Ecken und Kanten, aber immer geradeaus! Konsequent in seiner Meinung und kritisch, aber aufgeschlossen gegenüber den meisten anders Denkenden.