Familie Abel

Familie Abel aus Heinkenborstel.
Es ist heute nicht mehr genau bekannt, wann die ersten Traberstuten nach Heinkenborstel  zu Karl Abel, geb. 1899, kamen, sehr wahrscheinlich zwischen 1934 und 1938. Nachweisbar waren es 1942 die Mutterstuten“ Freundliche „und „Cyranka“ die von Otto Losse aus Reher den Weg nach Heinkenborstel fanden.

Familie Abel aus Heinkenborstel.
Es ist heute nicht mehr genau bekannt, wann die ersten Traberstuten nach Heinkenborstel  zu Karl Abel, geb. 1899, kamen, sehr wahrscheinlich zwischen 1934 und 1938. Nachweisbar waren es 1942 die Mutterstuten“ Freundliche „und „Cyranka“ die von Otto Losse aus Reher den Weg nach Heinkenborstel fanden.

Dieses war der Beginn einer über Jahrzehnte andauernden züchterischen Zusammenarbeit, später mit Heinrich Losse. In den 50er Jahren wuchs der Traberbestand dann auch auf 17 Mutterstuten mit den Deckhengsten Weikko und Leo Bush. Den meisten Züchtern heute noch bekannte Deckhengste waren Ikaros, Duke of Decateur, Worthy Pride und Shane Scottseth. Die erfolgreichsten Zuchtprodukte waren die vielfachen Zuchtrennensieger Loreley, Grand Pride und als Aufzüchter die Derbysieger Maler und Alsterhof.

Als Gründungsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Traberzüchtervereins, dessen Vorsitz er von 1952 bis 1970 innehatte und mit seiner Verbandsarbeit beim HVT und ZVT förderte Karl Abel nachhaltig die Zucht und den Sport. Es ist die Zeit der Jährlings- und Fohlenschauen, viele C-Bahn Veranstaltungen, Hengstkörungen, Auktionen und natürlich Traberbälle! Im September 1976 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

1967 übernahm Sophus Abel, geb.1934 den Hof in Heinkenborstel . Über 4 Millionen Euro gewannen die von Sophus gezüchteten Rennpferde wie Goldige, Kassius, Kadett u.v.a. Mit dem Kauf und der Einfuhr von Shane Scottserh aus den Staaten stand einer der erfolgreichsten Deckhengste Deutschlands in Heinkenborstel. Viele der treuesten Kunden von Sophus kamen aus Berlin.

Auf Grund der negativen Entwicklung im Trabrennsport wurde in Heinkenborstel, unter der Regie von Karen Kühl (geb. Abel) und Jürgen Kühl, die Traberzucht laufend verkleinert. Aber der Kontakt und das Interesse an dem Trabrennsport ist noch da.

Hans Abel, geb. 1937, war mit 882 Siegen einer der erfolgreichsten Amateurfahrer und wurde 1972 mit 72 Siegen Bundeschampion und etliche Male Vizechampion in Norddeutschland. Seine Tochter Heide ist den meisten noch bekannt als leidenschaftliche Amateurfahrerin mit 99 Siegen und Ehefrau vom vielfachen norddeutschen Champion Heiner Christiansen, mit dem gemeinsamen Sohn und Trabernachwuchs Nils.

Dieter Abel, geb. 1944, ist der jüngste Sohn von Karl Abel und der heutige Patriarch der Familie Abel! Die ersten Erfahrungen mit und um den Trabrennsport sammelte Dieter in Elmshorn, wo er als freier Mitarbeiter beim Rennverein Elmshorn von 1968 bis 1972 als Geschäftsführer und Rennsekretär mit seiner Gattin Anke tätig war. Nach einem sehr erfolgreichen beruflichen Lebensabschnitt in Heide wurde Dieter dann ab 1975 in den Vorstand des Reit- und Traberclubs Ditmarsia, gegr. 1904, berufen. Nach 13 Jahren Pause liefen dann ab 1976 auf der Fichtenhain Rennbahn wieder Traber um Sieg und Platz. Diese bundesweit anerkannten und stark frequentierten Veranstaltungen in Dithmarschen fanden dann leider ab 2011 aus internen Vereinsgründen nicht mehr statt, denn Dieter stand nicht mehr zur Verfügung.

Was ist uns geblieben? Die Erinnerung an wunderbare Renntage in Heide und Elmshorn mit den damals selbstverständlichen feierlichen Veranstaltungen für die Aktiven und den Freunden des Sports!

Heute werden  erfolgreich und bundesweit bekannt in Süderheistedt weiterhin erfolgreich Traber gezüchtet. Zusammen mit Sohn Carsten und Enkel Mats, ein engagierter Ponyrennen Star, findet die Abel’sche Tradition ihren Fortgang!

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