Iltis
Hell leuchtend wie ein Komet zieht er am Himmel des Turfs seine Bahn, um dann urplötzlich zu verlöschen.
Zitat: Karl Düsterdiek 1923
Der Rapp-Hengst Iltis, geboren 1939, ein Hengst, der in seiner Epoche als Wunderpferd galt, ist jetzt neues Mitglied in der Hall of Fame des deutschen Trabrennsports. Dreijährig gewann der von Bernhard Lohmann gezüchtete Iltis neun von neun Starts und trabte in Begleitung eines Galoppers die für damalige Verhältnisse phänomenale Zeit von 1:17,5. Kein Traber seines Alters war in Europa jemals schneller gewesen. Leider besaß Iltis keine Derbynennung. Ein Sieg in diesem Rennen wäre reine Formsache gewesen. Sein Trainer Hans Frömming bezeichnete damals den Sohn des Amerikaners Jay Lee als besten Traber, der je in seinem Stall gestanden hat.
Der Krieg ereilte Iltis auf schreckliche Weise. 1944, zwei Tage nach seinem Sieg im Goldenen Pferd war Iltis auf der Trabrennbahn in München-Daglfing untergebracht. Ein Bombenangriff tötete sowohl Iltis als auch seinen Pfleger Max Lindenmayer. Nicht nur für seinen Besitzer Anton Friske, auch für die deutsche Traberzucht war das frühzeitige Ableben von Iltis eine große Tragik.
„ Hell leuchtend und wie ein Komet zieht er am Himmel des Turfs seine Bahn, um dann urplötzlich zu verlöschen!“ Zitat C. Düsterdieck
Lesen Sie gerne die Vita von diesem grandiosen Traber, hier in seiner Galerie zu finden